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Viktor Martinowitsch, Thomas Weiler (Beteiligte)

Paranoia


Roman. Ausgezeichnet mit dem Förderpreis zum Straelener Übersetzerpreisn 2017. Nachwort von Timothy Snyder
Aus d. Russ. v. Weiler, Thomas
2. Aufl. 2015. 400 S. 205 mm
Verlag/Jahr: VOLAND & QUIST 2015
ISBN: 3-86391-085-0 (3863910850)
Neue ISBN: 978-3-86391-085-3 (9783863910853)

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Ein totalitäres Regime im Osten Europas. Der junge Schriftsteller Anatoli lebt relativ unbehelligt - bis die geheimnisvolle Jelisaweta in sein Leben tritt, mit der er eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Doch plötzlich ist Jelisaweta spurlos verschwunden und Anatoli wird vom allmächtigen Geheimdienst zum Gespräch gebeten. Einige Verhöre später löst sich die Grenze zwischen vermeintlicher Realität und Geheimdienstprosa auf. Die Paranoia schlägt zu.

´Paranoia´, ein hochspannender politischer Thriller und eine tragische Geschichte von Liebe und Verrat, wirft nicht zuletzt ein Schlaglicht auf die Mechanismen eines totalitären Staates dreißig Jahre nach 1984.

Mit einem Nachwort von Timothy Snyder.
"Die Geschichte an sich ist ungewöhnlich. Noch ungewöhnlicher ist aber, was Viktor Martinowitsch, Jahrgang 1977, aus ihr macht. Seine Sprache, sein Rhythmusgefühl und sein Einfallsreichtum sind überwältigend. Diese Chronik einer angekündigten Paranoia liest man nicht, man wird von ihr überrollt."
Martin Becker, Deutschlandradio Kultur

"Das Romandebüt des belarussischen Autors Viktor Martinowitsch ist eine dramatische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines totalitären osteuropäischen Regimes - und ein Glücksfall für die europäische Literatur."
Moses Fendel, WDR3

" ´Paranoia´ ist ein beklemmender Roman über die Angst, ein virtuoser Text mit einer starken Sogwirkung (...). Die Literatur aus Weißrussland braucht die Aufmerksamkeit des Westens und wir brauchen mehr Texte und Übersetzungen von dieser Qualität."
Kristina Pfoser, Ö1

"... eine Geschichte von Liebestollheit, Käuflichkeit und Ausgeliefertsein an einen allgegenwärtigen Polizeistaat. Aber auch eine literarische Parabel über geheimdienstliche Repression."
Oliver vom Hove, Die Presse

"Intellektuell. Brisant. Ein grandioser Wurf!"
Nicole Shiraz, Bücherstadt Kurier
Viktor Martinowitsch, 1977 in Belarus geboren, studierte Journalistik in Minsk und lehrt heute Politikwissenschaften an der Europäischen Humanistischen Universität in Vilnius. Martinowitsch machte als russischsprachiger Autor von sich reden, mit seiner Erzählung ´Tabu´ und besonders mit dem Roman ´Paranoia´, der in Belarus verboten wurde und 2013 auf Englisch erschienen ist. 2012 erhielt Martinowitsch den Maksim-Bahdanowitsch-Preis. Seine Räuberpistole ´Sphagnum´ stand auf der Longlist für den russischen National Bestseller Prize 2013.