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Die Objektive Hermeneutik als Methode zur Textinterpretation. Eine Rekonstruktion des Falles "Lehrerin kritisiert Protok


2016. 20 S. 210 mm
Verlag/Jahr: GRIN VERLAG 2016
ISBN: 3-668-25023-5 (3668250235)
Neue ISBN: 978-3-668-25023-9 (9783668250239)

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die objektive Hermeutik ist eine Methode zur Textinterpretation, die von dem Soziologen Ulrich Oevermann begründet wurde. Sie geht davon aus, dass sich die sinnstrukturierte Welt allein in Texten, welche Protokolle der Wirklichkeit darstellen, materialisiert. "Diesen Sinn methodisch kontrolliert zu erfassen und durch den Prozess des Verstehens der Struktur eines Textes Aussagen über die Wirklichkeit machen zu können, ist Ziel der Objektiven Hermeneutik." Meist sollen anhand der Interpretation von Textsequenzen Rückschlüsse auf die generelle Fallstruktur gezogen werden. Die objektiv-hermeutische Textinterpretation folgt den Prinzipien der Kontextfreiheit, Wörtlichkeit, Sequenzialität, Extensivität und Sparsamkeit.

Im Folgenden soll der Fall "Lehrerin kritisiert Protokoll eines Schülers" aus der Kasuistischen Lernplattform der Leibniz Universität Hannover rekonstruiert werden. In diesem Fall musste ein Schüler als Strafarbeit ein Protokoll über eine Mathestunde verfassen, das in der nächsten Stunde von der Lehrerin gelesen und kritisiert wird. Sie fragt nach seiner Deutschnote, er möchte den Grund dafür wissen, die Lehrerin zählt einige Rechtschreibfehler im Protokoll auf, daraufhin beantwortet er ihre Frage. Dann fragt die Lehrerin, wie lange er für das Protokoll gebraucht hat, glaubt ihm jedoch seine Angabe nicht und droht für "das nächste Mal" weitergehende Konsequenzen an. Hier soll insbesondere das Lehrerhandeln und dessen Wirkung auf den Schüler untersucht werden.