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Stand: 2020-01-07
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Franz Hessel

Heimliches Berlin


Nachdruck. 2013. 136 S. 190 mm
Verlag/Jahr: EUROPÄISCHER LITERATURVERLAG 2013
ISBN: 3-86267-675-7 (3862676757)
Neue ISBN: 978-3-86267-675-0 (9783862676750)

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Der aus Stettin stammende Franz Hessel (1880-1941) war Schriftsteller, Lektor und Übersetzer, u. a. von Balzac und Marcel Proust. Vor dem ersten Weltkrieg gehörte er der Münchner Boheme an und hielt er sich mehrere Jahre in Paris auf. In diese Zeit fällt seine Dreiecksbeziehung mit seiner späteren Frau Helen Grund und dem Autor Henri-Pierre Roché, die als Vorlage für Francois Truffauts Filmklassiker "Jules und Jim" diente. In den 20er Jahren lebte Hessel in Berlin, wo er für Rowohlt arbeitete und empfindsame Romane und Feuilletons über die Stadt schrieb. 1938 emigrierte er und starb 1941 an den Folgen der Haft in einem französischen Internierungslager.
Franz Hessel, geb. 1880 in Stettin als Sohn einer großbürgerlichen jüdischen Familie, aufgewachsen im ´Alten Westen´ Berlins, lebte Anfang des 20. Jahrhunderts im München des George-Kreises, am Vorabend des ersten Weltkriegs im Paris der Künstler und Kunstgenossen im Umkreis des Café du Dôme am Montparnasse und im Berlin der 1920er Jahre: der Erzähler, Feuilletonist, Herausgeber, Casanova-, Balzac- und zusammen mit Walter Benjamin Proust-Übersetzer, Kritiker und Lektor (im Verlag von Ernst Rowohlt) war im Jahrzehnt vor 1933 eine Institution im literarischen Berlin. Und er war ein Meister der ´Kunst des geselligen Lebens´ (nach dem Vorbild des von ihm so gern zitierten Wahlverwandten K. A. Varnhagen): nahe literarische und menschliche Freundschaften verbanden ihn mit Karl Wolfskehl,Walter Benjamin, Alfred Polgar, Ringelnatz, Hans Siemsen, Mascha Kaléko, dem Typographen E. R. Weiß, der Bildhauerin Renée Sintenis, dem Zeichner Rudolf Großmann Franz Hessel flüchtete 1938 nach Paris un
d starb 1941 im Exil in Sanary-sur-Mer.