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Neuerscheinungen 2014

Stand: 2020-02-01
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Ullrich Bauer, Uwe H. Bittlingmayer, Carsten Keller (Beteiligte)

Bourdieu und die Frankfurter Schule


Kritische Gesellschaftstheorie im Zeitalter des Neoliberalismus
Herausgegeben von Bauer, Ullrich; Bittlingmayer, Uwe H.; Keller, Carsten
2014. 368 S. Klebebindung. 22,5 cm
Verlag/Jahr: TRANSCRIPT 2014
ISBN: 3-8376-1717-3 (3837617173)
Neue ISBN: 978-3-8376-1717-7 (9783837617177)

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Das Werk von Pierre Bourdieu zählt ebenso wie das der Frankfurter Schule zu den wichtigsten gesellschaftskritischen Ansätzen. Die gegenseitige Rezeption allerdings ist von Missverständnissen und Abgrenzungskämpfen durchzogen. Die Beiträge in diesem Band versuchen dem zu begegnen, indem sie beide Positionen stärker miteinander vermitteln, als dies bisher geschehen ist. Daraus ergeben sich zugleich neue Perspektiven für eine kritische Gesellschaftstheorie der Gegenwart.
Zentrale gemeinsame Bezugspunkte sind die Subjekt- bzw. Habitustheorie, die Analyse von Macht- und Herrschaftsstrukturen sowie die jeweilige Stellung zu politischem Eingreifhandeln und sozialen Bewegungen.
"In summa stellt dieser kritische Band das Werk von Pierre Bourdieu in Gegenüberstellung zur Frankfurter Schule umfassend dar und bietet damit einen spannenden Vergleich dieser beiden Denksysteme." Helmut Reinalter, Zeitschrift für Internationale Freimaurerforschung, 37 (2017) "Eine durchwegs komplexe, fundierte und anregende Sammlung von Analysen zu den beiden großen Theoriesträngen der rezenten kritischen Soziologie in Deutschland und Frankreich." Ingolf Erler, Schulheft 156 (2014) Besprochen in: Portal für Politikwissenschaft, 31.07.2014, Hendrik Claas Meyer Rundbrief Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit, 38/3 (2014) Information Philosophie, 3 (2014)
Ullrich Bauer (Dr. PH) lehrt Sozialisations- und Ungleichheitsforschung an der Universität Duisburg-Essen. Uwe H. Bittlingmayer (Dr. phil.) lehrt Soziologie mit Schwerpunkt Bildungsforschung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Carsten Keller (Dr. phil.) ist Professor für Interkulturelle Bildung an der Universität Duisburg-Essen und assoziierter Forscher am Centre Marc Bloch. Franz Schultheis, geb. 1953, ist Professor für Soziologie an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Zuvor lehrte er u.a. an den Universitäten St. Gallen, Genf, Neuchâtel und Paris V. Sorbonne. Nach der Promotion an der Universität Konstanz habilitierte er sich bei Pierre Bourdieu an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind die Soziologie der Kunst und der Kreativarbeit. Er ist u.a. Mitglied des Schweizer Wissenschaftsrates, Präsident der Fondation Pierre Bourdieu sowie Redaktionsmitglied von ¯Actes de la Recherche en Sciences Sociales®.