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Neuerscheinungen 2019

Stand: 2020-02-01
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Hubert Herzog

Wiener Lebensspiel


2019. 132 S. 21 cm
Verlag/Jahr: NOVA MD; KARINA VERLAG 2019
ISBN: 3-9644386-1-8 (3964438618)
Neue ISBN: 978-3-9644386-1-4 (9783964438614)

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Eduard Tauber kommt während des Justizpalastbrandes zur Welt. Er wächst in Wien auf und sein Vater spielt nebenbei Fußball, was er auch bald macht. Eines Tages nimmt ihn sein Vater auf ein Fußballspiel mit und er beschließt dort, dass er einmal Fußballer werden möchte. Auf dem Spiel treffen sie einen Mann, der auch in der ersten Szene des Buches vorkommt. Dieser nennt ihnen einen Kontakt im Wiener Zoo, der Ihnen freien Eintritt verschaffen kann. Vater und Sohn gehen wenige Tage später in den Zoo und lernen Hrn. Alpi kennen. Eduard und Hr. Alpi werden Freunde und Eduard ist regelmässig dort. Hr. Alpi zeigt ihm die exotischen Tiere allen voran den Elefanten Mädi und das Nashorn Toni, mit dem sich Eduard besonders eng verbunden fühlt und auf ihm sogar reitet.
Als der Krieg beginnt ...
Ein holpriger Start
Da stand er nun, der Alois Mitterhuber, und es war ihm recht mul- mig zumute. Als er sich auf den Weg gemacht hatte, war ihm auf- gefallen, dass der Zeitungsjunge, der jeden Tag um die Ecke seiner Wohnung in der Währingerstraße 27 stand und die Hauptschlagzeile in die staubigen Gassen posaunte, heute etwas aufgeregter klang als sonst. Außerdem schien jedem seiner Rufe ein immer lauter werdendes Raunen und Gemurmel zu folgen. Alois Mitterhuber schenkte all dem keine Bedeutung. Die Zeitungen schrieben doch heutzutage immer sensationslüstern und meist war gar nichts dran an den Geschichten, die sie zum Besten gaben. So war er vorbeige- schlendert an dem Buben, den alle Schurli nannten. Vielleicht, weil er eigentlich Georg hieß, vielleicht aber auch, weil er so unglaub- lich schnell laufen konnte, wenn er wieder einmal frech gewesen war, als er kein Trinkgeld bekommen hatte und ihm ein Käufer für seine Impertinenz eine Tracht Prügel androhte.
Nun starrte Alois Mitterhuber auf den Platz vor ihm, der sich blitzschnell mit Leuten füllte. Diese Leute blickten recht grantig drein. Nicht, dass das etwas Ungewöhnliches war, immerhin be- fand man sich doch in Wien, wo das Granteln erfunden worden war. Zumindest hatte das dem Alois seine Oma immer erzählt, als er noch ein kleiner Bub war. Doch die Leute vor ihm schienen be- sonders grantig zu sein. Aufgebracht diskutierten sie zuerst, dann riefen sie Parolen. Schließlich drängten sich schon einige zu dem Platz, an dem Alois Mitterhuber stand.
Hubert Herzog wurde 1977 in Wien geboren, wo er auch 1996 an der Höheren Technischen Lehranstalt für EDV und Informatik Spengergasse 1050 Wien maturierte. Nach Ableistung des Präsenzdienstes begann er 1997 seine berufliche Karriere im IT- Bereich beim Versicherungsunternehmen Interunfall. Es folgte ein Kurzengagement beim Softwareanbieter Paradine AG, ehe Herzog im Winter 2001 zu Raiffeisen wechselte. Neben seinem Hauptberuf engagiert sich Hubert Herzog als Fußballhistoriker und publiziert von Zeit zu Zeit in diversen Sportmedien. Erste li- terarische Schritte unternahm der Autor bereits im Kindesalter, die Projekte blieben jedoch unvollendet und so dauerte es bis 2017, ehe sein erster Roman "Kennen Sie Proust?" fertiggestellt wurde. Inspiriert von seinem Interesse für Psychologie und Philosophie kreisen seine Themen stark um den Kosmos der Emotionalität und die Herausforderungen des Lebens. Nach seinem Debüt-Roman "Kennen Sie Proust?", mit dem er den ®Best Author 2018 Award® des
Karina-Verlags erringen konnte, hat er nun sein zweites Werk veröffentlicht. Hubert Herzog lebt und arbeitet in Wien.